Der Titel ist ein Versprechen, dass sich Form entziffern lässt, dass das Auge lesen kann, was Hände und Material geformt haben.
Vier bildhauerische Positionen begegnen einer Malerin.
Fünf Materialsprachen, eine gemeinsame Geste.
Die Lust am Figürlichen, am Sichtbaren, am Erzählten. Alltagsgegenstände verdichten sich zu Zeichen, Erinnerungen gewinnen Kontur, Träume finden eine Oberfläche.
Jede:r Künstler:in geht den eigenen Weg im Werkstoff und doch kehrt immer wieder dieselbe Gestalt zurück: die Figur, als gemeinsamer Nenner einer Formsprache.
Die Arbeiten stehen nicht für sich allein. Sie sprechen miteinander – über Material, Maßstab und Raum. Der Blick der Betrachtenden wandert und entwickelt für sich selbst das Lesbare.
Was wird mir hier erzählt?